Grube cons. Cornelie

Die Grube Glücksrad schloss sich am 2. Dezember 1858 mit einigen anderen Gruben zur Grube consolidierte Cornelie zusammen. Davor war sie ein eigenständiges Bergwerk mit zeitweise lohnenden Förderzahlen. Die Grube erschloss ihre Eisensteingänge durch mehrere kleine Tagesschächte und drei Stollen, die über Gesenke, tiefer gelegenen Abbaubereiche erschlossen. Einer dieser Stollen war das mittlere Glücksrad an dem Sie sich hier befinden. Der Stollen wurde mit Schlägel und Eisen und in Handbohrarbeit mit Schwarzpulver Sprengung aufgefahren. Schauen Sie über dem Stollen hangaufwärts, fallen Ihnen die drei markierten Pfähle auf. Sie zeigen den Verlauf von 3 Pingen (Tagebaue) die mit dem Stollen in Verbindung stehen, wobei die erste Pinge mit einem Schacht bis unter das Niveau des Stollens reicht. Vor dem Stollen befand sich ein kleines Gebäude. Sein Standort ist noch gut, wenige Meter vor dem Mundloch, zu erkennen. Vielleicht diente es als „Zechenhäuschen“, ein kleiner Lagerschuppen für Werkzeug und Erz. Eine Steinplatte (Bild), die im Stollen gefunden wurde, zeigt noch die Spuren der Arbeit mit Schlägel und Eisen (oben) und eine Bohrlochpfeife (unten), die Reste eines zum Sprengen gebohrten Handbohrlochs.

Auch dieser Stollen ist auf den ersten Metern, im neu errichteten Ausbau, begehbar. Am dritten Türstock (rechts) befindet sich ein Taster und bei Betätigung werden die ersten Meter, hinter dem alten Mundloch, ausgeleuchtet. Viel Spaß, auf den Spuren des Bergbaus, wünscht Ihnen der Verein für Siegerländer Bergbau – GLÜCK AUF

 

mittleres Gluecksrad 1  mittleres Gluecksrad 2  mittleres GlUEcksrad 3  mittleres GlUEcksrad 4 

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