Das Mundloch des Raderstollens wurde im Frühjahr 2009 vom Verein für Siegerländer Bergbau e.V. rekonstruiert. Wie bei den anderen Projekten im Bereich der Eisernhardt ( Stollen Nachod, neues-, altes- und mittelstes Glücksrad ) wurde der Ausbau und das Mundloch nach typischen Vorbildern des 19.Jahrhunderts gestaltet. Am Anfang des Stollens steht ein deutscher Türstock aus Eichenholz, dann folgen unbesäumte Bretter an den Stößen und im Firstbereich. Ein Blick in den Stollen ist nicht möglich, da dieser auf 30m Länge verbrochen ist. Der Raderstollen bringt etwa 75 m Teufe unter dem Gipfel der Eisernhardt ein und erschließt die Gänge Altes Rad, Taubes Rad, Wasserrad, Vitternzeche, Rader hangenden u. liegender Gang, Türkischer Marsch und Sinternzeche. 1885 wurde aus der Grube die letzte Fuhre Erz vom Eiserner Fuhrmann Weil mit dem Ochsenkarren zur Eiserner Hütte transportiert. Am Weg, rechts neben dem Stollen, befinden sich die Fundamentreste eines kleinen Zechengebäudes. Wir wünschen Ihnen viel Spaß auf den Spuren des Bergbaus an der Eisernhardt. -   Glück Auf

 

Raderstollen

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